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Immer mehr sind sich auch Vertreter der Schulmedizin einig, dass von den Zähnen aus ernsthafte Erkrankungen ausgehen oder zumindest verschlimmernd unterhalten werden können (zB Beziehung zwischen Zahnfleischerkrankungen und Arteriosklerose). Diese Zusammenhänge wurden jahrzehntelang belächelt bzw. negiert; daher haben ganzheitlich orientierte Zahnärzte schon Ende der Achtzigerjahre die "Schweizerische Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin" gegründet, welche ihre Philosophie wie folgt beschreibt. Was ist ganzheitliche Zahnmedizin? Sie betrachtet den Mund und die Zähne des Patienten nicht als vom übrigen Körper isoliertes Gebiet. Gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung. So kann z.B. ein erkrankter Zahn Symptome an Gelenken auslösen. Umgekehrt können Aphten im Mund ihre Ursache in einer Nahrungsmittelunverträglichkeit haben. Es gilt in beiden Fällen, den Rahmen der Diagnostik über den Manifestationsort des Krankheitssymptoms auszudehnen. Gerade chronische Erkrankungen verlangen das Ausschöpfen aller diagnostischen Möglichkeiten. Die Ganzheitliche Zahnmedizin hat Diagnose- und Therapieverfahren entwickelt, die es dem ganzheitlich ausgebildeten Zahnarzt erlauben, diese Zusammenhänge aufzudecken. Das Problem der Zahnfüllungsmaterialien und zahntechnischen Werkstoffe wird dabei besonders beachtet. Der ganzheitlich arbeitende Zahnarzt wählt Therapien aus, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit des Patienten bedeuten und auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus Rücksicht nehmen. Seine Ausbildung ermöglicht es ihm, zusätzlich Homöopathie, Mundakupunktur, Neuraltherapie u.ä. anzuwenden. |



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